Drittmittelprojekte

Local labour markets:
The causes and consequences of spatial differences in labour market outcomes across cities in France and Germany

Förderung und Projektteam

Das Forschungsprojekt wird von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) und der ANR (Agence Nationale de la Recherche) gefördert. Bewilligt wurden Mittel bis zur Höhe von rund 300.000 € für eine Laufzeit von 36 Monaten.

Die Projektteilnehmer unterteilen sich in zwei Gruppen: dem französischen Team, bestehend aus Christian Schluter (Projektleiter), Pierre-Philippe Combes, Federico Trionfetti und Gregorios Spanos und dem deutschen Team, bestehend aus Melanie Arntz (Projektleiterin), Mark Trede, Sarra Ben-Yahmed, Marco de Pinto und Ulrich Zierahn. Die beteiligten Institutionen sind die Universität Münster, die Aix-Marseille School of Economics, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim (ZEW) und das Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union in Trier (IAAEU).

Kurzzusammenfassung

Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit den Ursachen und Auswirkungen der Disparitäten zwischen lokalen Arbeitsmärkten in Frankreich und in Deutschland. Einerseits wird untersucht, warum so große Unterschiede hinsichtlich der Löhne, der Produktivität von Firmen und Arbeitskräften oder den Wohnkosten zwischen verschiedenen Regionen existieren. Andererseits wird die Reallokation der Arbeitskräfte innerhalb von Regionen detailliert analysiert, welche auch durch die zunehmende internationale Integration beeinflusst wird. Die gewonnen Erkenntnisse könnten Aufschluss darüber geben, welche wirtschaftspolitische Reaktionen auf die zum Teil erheblichen Unterschiede lokaler Arbeitsmärkte vorteilhaft sind. Die Analyse erfolgt mittels theoretisch fundierter empirischer Forschungsansätze auf Grundlage französischer und deutscher administrativer Mikrodaten (DADs und LIAB).